Chronik

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Von 1792 bis 1803 war Matthias Wittlich der nachgewiesene Lehrer der kurkölnischen Normalschule in Niederbreitbach. Mit dem Datum 15. Mai 1821 wird wieder von der Schule in Niederbreitbach berichtet. Der Bürgermeister wendet sich an den königlichen Landrat in Heddesdorf, um die Schule für 55 Gulden renovieren zu lassen. Wo diese Schule gelegen hat, ist heute nicht mehr bekannt. Sie dürfte aber sehr klein gewesen sein, denn am 5. November 1824 genehmigte die fürstliche Verwaltung in Dierdorf den Ankauf eines Hauses, das bis dahin einem Bertram Steiner gehörte. Aus einem Schriftwechsel des Lehrers mit der Gemeinde und der Schulaufsicht geht hervor, dass Niederbreitbach im Jahr 1837 insgesamt 96 schulpflichtige Kinder hat. Weiter geht aus dem Schriftwechsel hervor, dass für alle Kinder nur ein Raum zur Verfügung stand und der Lehrer die Kinder im „Schicht-Betrieb“ vormittags und nachmittags unterrichtete.

Schon vorher kaufte die Gemeinde ein größeres Anwesen, „Hümmerichs Scheune“, für 430 Taler, weitere 386 Taler wurden für Reparaturen ausgegeben. 1840 wurde diese Schule bezogen. Auch diese Schule erwies sich bald als zu klein 1877 zogen die Schüler in das Gemeindehaus um. Endlich im Jahr 1910 wurde dann die Volksschule neu gebaut, heute die heutige Grundschule „Neuerburgschule“.